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Auswahl kritischer Zuschriften

To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Sunday, October 11, 2009 2:42 AM
Subject: Beitrag in der ARD "Heilung unerwünscht - wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern" am 19.10.2009 um 21.00 Uhr

Sehr geehrte Mitarbeiter des Forums,

in 2 Psoriasis Foren bin ich auf den Beitrag "Heilung unerwünscht - wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern" von Klaus Martens aufmerksam gemacht worden.

Da sich die Dokumentation mit sowohl Psoriasis, wie auch Neurodermitis beschäftigt, wäre der Beitrag doch bestimmt auch für die Nutzer Ihres Forums interessant...oder?

Auch hat die ARD Sie verlinkt, der Link zur ARD Seite zum Thema lautet: http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,0e3vjlffhxxdf3s3~cm.asp#moreinfo1

Viele Grüße, Rxxxxx Dxxxxx


To: info@dnb-ev.de
Sent: Monday, October 19, 2009 6:05 PM
Subject: Neue Creme gegen Neurodermitis

Guten Tag! Ich sende ihnen nachfolgend einen Link, der eventuell interessant für Sie sein könnte. Ich denke, dass Sie wahrscheinlich viele Hinweise auf die Sendung bekommen und nicht jedem antworten können, aber ich wollte einfach sichergehen, dass Sie davon hören und sollte es eine erfolgversprechende Creme sein, sich eventuell für die Herstellung einsetzen könnten.

Viele Grüße Kxxxxx Sxxxxxxxxxx

http://www.sueddeutsche.de/kultur/120/491486/text/


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Monday, October 19, 2009 8:53 PM
Subject: Beitrag in der ARD am 19.10.09

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bezug zur Sendung vom 19.10.09 zum Thema Vitamin B12 im Kampf gegen ND und Schuppenflechte hätte ich eine Anmerkung / Frage:

Warum bietet der nette Herr (Erinder) bzw. der derzeitige Patenteigner das Patent nicht Ihrem Verband an? Gab es dahingehend Kontakte? Was wenn Ihr Verband sich der Sache annimmt. Oder stehen Sie eher der "Gegenseite" nahe?

Ich bin zwar persönlich nicht betroffen, jedoch über den Bekanntenkreis.

Um Antwort wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen Sxxxxx


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Monday, October 19, 2009 9:48 PM
Subject: Infos zu Regividerm

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade habe ich in der ARD eine kritische Sendung zum Thema ND gesehen "Heilung unerwünscht", ein Film des WDR von Klaus Martens, dessen Inhalt Sie vielleicht schon kennen. Wenn nicht, es geht um eine Creme, mit dem Namen "Regividerm" auf der Basis von Vitamin B12 und Avocado-Öl, deren Erfinder leider bislang kein Pharma-Unternehmen gefunden hat, um diese herzustellen. Da ich bislang noch nie von der langjährigen Existenz einer solchen Creme gehört habe, war ich umso erstaunter, dass diese vielleicht das Ende vielen Leids darstellen könnte, wenn da nicht das finanzielle Problem des Erfinders und die unglaubliche Macht der Pharma-Lobby wäre. In meiner Naivität glaube ich aber immer noch sehr fest an die Kraft von vielen Betroffenen, die, wenn sie sich denn zusammenschliessen würden, vielleicht doch etwas erreichen.

Meine Frage: haben Sie bzw Ihre Organisation schon einmal etwas von dieser Creme gehört bzw. von ihrer Wirkung und wenn ja, könnten Sie sich vorstellen, dass Sie sich verstärkt darum kümmern könnten, diese auch herzustellen. Sprechen Sie ab und zu auch einmal mit Politikern oder Lobbyisten? Wären Sie in der Lage gezieltes "fundraising" zu betreiben, um die Herstellung dieser Creme zu unterstützen direkt oder indirekt? Wenn jedes Mitglied Ihres Verbandes nur einen kleinen Beitrag leisten würde, könnte die Creme vielleicht hergestellt werden.

Meine Fragen spiegeln meine Unkenntnis der Sachlage wieder, aber es liegt mir sehr viel daran, dass eine Creme, deren Heilungserfolge so überzeugend dargestellt wurden auch in den Handel kommt.

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, meine mail zu lesen. In der Hoffnung, dass ich auch eine Antwort erhalte, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Bxxxxx Vxxxxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Tuesday, October 20, 2009 1:03 PM
Subject: Medikament

Sehr geehrter Herr Schwennesen,

wenn es um Medikamente ohne Nebenwirkungen geht, die es nach Ihrer Ansicht (oder Wissensstand) nicht gibt, haben Sie noch nie etwas von Regividern gehört?

Das wäre doch für Ihren Bund bzw. Ihre Mitglieder als Info wichtig!

Mit freundlichen Grüßen
Pxxxx J. Lxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Tuesday, October 20, 2009 1:27 PM
Subject: ARD Reportage vom 19.09.09

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe gestern mit Entsetzen den Beitrag "Heilung unerwünscht" gesehen. Ich würde gern wissen, wie Sie mit diesem Thema umgehen: Ist ihnen diese Creme und die damit verbundene Geschichte bekannt gewesen? Werden Sie als größter Deutscher Bund hier eingreifen und versuchen, notfalls mit Politikern eine Lösung zu finden?

Hier der Link zur Reportage:
http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,0e3vjlffhxxdf3s3~cm.asp#moreinfo3

Bitte geben Sie mir ein Feedback, ob von Ihrer Seite ein unabhängiges Vorgehen geplant ist. Immerhin haben Sie vor ein paar Jahren auch zur Elidel-Creme geraten, worauf ich diese bei meiner 4 Monate alten Tochter angewendet habe! Niemand, auch nicht die Apotheke hat über das bekannte Hautkrebsrisiko informiert!

Vielen Dank für eine Antwort!

Gruß

Ixxxxx Oxxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Tuesday, October 20, 2009 2:34 PM
Subject: B12-Creme

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe über die Fernsehdokumentation "Heilung unerwünscht" von der B12-Creme zur Behandlung von Neurodermitis erfahren. Haben Sie denn eine Rezepturinfo, sodass ich mir die Creme in der Apotheke an mischen lassen könnte?

MfG, Sxxxx Kxxxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Cc: Karl.Lauterbach@bundestag.de
Sent: Tuesday, October 20, 2009 7:16 PM
Subject: WDR-Sendung vom 19.10.2009 über Regividerm

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Professor Lauterbach,

anbei übersende ich Ihnen den Link zur Mediathek des WDR. Bitte sehen Sie sich die Sendung vom 19.10.2009 über die Creme Regividerm zur Behandlung von Neurodermitis und Psoriasis an.
Wahrscheinlich kennen Sie diese Vitamin B 12 Creme auch schon oder haben von den Studien gehört.
Als Betroffene und Mutter von 2 betroffenen Kindern bin ich zutiefst erschüttert über den in der Sendung dargelegten Sachverhalt!!!
Wenn 10 % der Bevölkerung an Neurodermitis und Psoriasis erkrankt sind und die Krankenkassen so viel Geld sparen würden, wenn durch so eine einfache Creme ohne Nebenwirkungen diese Krankheiten in den Griff zu kriegen ist, muss es doch möglich sein einen öffentlichen Druck auf die Pharmaindustrie herzustellen, damit endlich nach 20 Jahren diese Creme der Bevölkerung zur Verfügung steht.
Bitte helfen Sie uns Betroffenen!

Mit freundlichen Grüßen
Gxxxxx Hxxxxxxxx


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Tuesday, October 20, 2009 4:53 AM
Subject: Regividerm Salben-Rezept

Regividerm Salben-Rezept

Herstellung einer Salbe:
350 ml Avocado-oel,
350 ml dest. Wasser,
70 ml D-Panthenol,
525 mg Cyanocobalamin,
175 mg Hydroxycobalamin und
100 g Emulgator, z. B. erhältlich unter den Handelsnamen Euxyl K, Lamecreme oder Emulsan, vermischt und anschließend auf 1000 ml aufgefüllt.

Quellen: http://www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp?WO=1994028907&IA=EP1994001951&DISPLAY=DESC
http://de.wikipedia.org/wiki/Regividerm
http://www.psoriasis-netz.de/themen/produkte-aktuell/regividerm.html
"Heilung unerwünscht. Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern" Video zur Sendung:
http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/3161202


Anm d. DNB: Laut gehäufter Meldungen im Netz und nach Meldung des Apotheker-Verbandes kommen die Apotheken meistens gar nicht an die zur Herstellung notwendigen Substanzen, bzw. gibt es für Vitamin B12 in der vom Rezept geforderten Qualität nun extreme Lieferschwierigkeiten und Wartezeiten.
Außerdem kursiert das Rezept in mehreren Varianten durchs Netz und die Regividermhersteller warnen vor Nachahmungen.
Von daher: wo sollen da denn große "Einbußen" der Regividermhersteller sein, weil das Rezept "selbstlos" veröffentlicht wurde ? So viele Cremes können deshalb ja gar nicht angerührt werden. Aber inzwischen wird allen Apothekern der Laden eingerannt ...
Was macht der arme Betroffene ? In der Regel wird er wohl gleich die Originalsalbe bestellen, wenn er jetzt schon mal in der Apotheke ist.
Künstliche Verknappung eines Produktes auf dem Höhepunkt der Nachfrage.
Ein Lehrstück aus jeder Marketing - Ausbildung konsequent umgesetzt.
Zudem verbunden mit einem selbstlosen Imagegewinn, zum Preis des Mausklicks, um eine Datei ins Netz zu stellen. Eine Produktion und Auslieferung auf weitgehender Vorbestellung gibt extreme Planungssicherheit und schützt vor Überproduktion. Hut ab, fachlich beispielhaftes Management und Marketing.


To: info@dnb-ev.de
Sent: Tuesday, October 20, 2009 7:17 AM
Subject: Regividerm

Guten Morgen,

ich habe gestern abend die Sendung "Heilung unerwünscht" die Verhinderung eines Medikaments,ARD 21.00Uhr, gesehen. Dort wurde die Creme Regividerm vorgestellt, die seit 20 Jahren existiert, aber bislang nicht auf den Markt gekommen ist. Diese Salbe mit einer einfachen Rezeptur soll, auch durch Studien belegt, eine Heilung u.a. bei Neurodermitis herbeiführen, wobei mir eine Erleichterung schon reichen würde. Die Nebenwirkungen wurden als fast nicht vorhanden bezeichnet.

Haben Sie nähere Informationen zu diesem Thema? Ich bin schon seit Jahren Mitglied, habe aber leider in der Zeitschrift "Hautfreund" noch auf der Internetseite nähere Informationen gefunden, somit melde ich mich auf diesem Weg.

Über eine Antwort und nähere Informationen, auch weitere Adressen, würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Uxxxxx Axxxx


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Tuesday, October 20, 2009 8:18 AM
Subject: Heilung unerwünscht - ARD Fernsehen; Vitamin B12 Salbe

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe gestern den ARD Bericht über die Vitamin B12 Salbe gesehen und war danach sehr betroffen.

Für mich war die Krankheit bisher nicht sehr präsent, jedoch war ich der Ansicht, dass es doch möglich sein sollte, diese Krankheit in einem erträglichen Rahmen zu halten. Nun musste ich mit Erschrecken feststellen, dass es in unserer "modernen" Gesellschaft nicht möglich ist, eine grundsätzlich nicht teure Medizin herzustellen, um das Leiden zu Veringern und dann evtl. die von Ihnen angesprochnenen ganzheitliche Therapie auch durchzuführen. Ich denke, dann wäre doch auch schon ein Anfang gemacht, wenn diese Creme die Leiden mindert.

Sicherlich ist mir bewusst, welche Macht die Konzerne in Deutschland ausüben können, jedoch dachte ich, dass aufgrund der Vielzahl der Erkrankten es doch möglich sein müsste, selbst das Mittel auf den Markt zu bringen. Hierbei entsteht natürlich ein erheblicher Finanzierungsbedarf, welcher m. E. am Besten dadurch aufgebracht werden kann, wenn die Kunden in Vorleistung gehen (inzwischen kauft fast jeder im Internet für hohe Beträge per Vorkasse, so kann es doch bei Aussicht auf Erfolg auch möglich sein, z.B. 2 Verpackungen zu bestellen, per Vorkasse zu bezahlen und mit dem Geld wird das Produkt zur Marktreife gebracht). Dies müsste natürlich in einem klar vorgegebenen Rahmen (Verein, gemeinnützige GmbH oder ähnliches) geschehen, damit gewährleistet ist, dass keine Gelder veruntreut werden.

Vielleicht sehe ich das ganze auch etwas zu "blauäugig", jedoch würde mich Ihre Meinung hierzu interessieren.

Eine Antwort würde mich sehr freuen, da es mir nicht in den Kopf geht, warum eine anscheinend relativ nebenwirkunsarme, billige Therapieform nicht angewandt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Txxxxxxx Sxxxxxx -Steuerberater-


Anm d. DNB: Nach der Einführung der OTC-Regelung, wonach die Betroffenen seit 2004 ihre basisterapeutischen, medizinisch notwendigen - rezeptfreien - Hautcremes nicht mehr von der Krankenkasse erstatte bekommen hatten wir eine Patienteneinkaufsgenossenschaft gegründet. Obwohl wir im Vorfeld auf ein Rundschreiben hin 1800 positive Rückmelduneg bekamen, die so eine Gelegenheit nutzen würden, bekamen wir nach der Gründung gerade mal 15 Mitglieder zusammen. Damit lassen sich bisher allerdings keine Großbestellungen und Mengenrabatte erzielen.
Wir haben allerdings aber auch nie so eine Presse erhalten, wie die Wundersalbe.


To: 'dnb e.V.'
Sent: Tuesday, October 20, 2009 9:07 AM
Subject: Revigiderm

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern Abend (19.10.2009, 21.00 Uhr) lief unter dem Titel "Heilung unerwünscht. Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern" in der ARD ein Sendung, in der eine neuartige Hautcreme vorgestellt wurde, die Hilfe bei Neurodermitis und Psoriasis verspricht. Hier die Vorstellung bei programm.ard.de:

Heilung unerwünscht

Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern - die story

Millionen Menschen leiden unter schweren Hauterkrankungen. Vielen könnte geholfen werden, wenn man sie mit einer neu entwickelten Spezial-Salbe behandeln würde, haben Wissenschaftler und Ärzte festgestellt. Doch die großen Pharmakonzerne weigern sich, die Erfindung auf den Markt zu bringen. Warum? Ist die Salbe "zu gut"? Weil das Mittel so wirkungsvoll wie preiswert ist, fürchtet die Pharmaindustrie offenbar die Konkurrenz zu eigenen teureren Mitteln. Einige Konzerne wollen die Patentrechte des Medikaments sogar kaufen, um dessen Vermarktung komplett zu verhindern. Das "Aspirin für die Haut" soll auf keinen Fall in den Handel kommen. Ist dem Deutschen Neurodermitiker-Bund Näheres über diese Salbe bekannt? Setzt er sich für eine Herstellung und weitere Erforschung ein? Wie könnten wir als betroffene Familie die Chance erhalten, Revigiderm auszuprobieren?

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Antworten auf meine Fragen geben könnten.

Mit freundlichem Gruß
Sxxxxx Hxxxxx-Sxxxxxx


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Tuesday, October 20, 2009 11:42 AM
Subject: Regividerm

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mit Ensetzen die gestrige Sendung über die Salbe REGIVIDERM gesehen. Ich weiß nicht wieviel Neurodermitiker es weltweit gibt, an Neurodermitis erkrankt zu sein ist jedoch die Hölle auf Erden.

Wenn es nun so ein Mittel seit Jahren gibt, ist es dann nicht möglich über ihren Bund Einfluss zu nehmen, damit die Salbe auf den Markt kommt.

Es muss doch möglich sein, Druck auf das Gesundheitsministerium und die Pharmaindustrie auszuüben. Wir fliegen auf den Mond, schaffen es jedoch nicht eine Salbe auf den Markt zu bringen, die das Leiden der Neurodermitiker ohne Nebenwirkungen beendet.

Mit freundlichen Grüßen
CxxxxxVxxxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Wednesday, October 21, 2009 7:33 PM
Subject: ARD 19.10.09: "Heilung unerwünscht. Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern"

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Erschütterung habe ich die obige Dokumentation gesehen.

Welche Position hat Ihr Bund zu der B12-Therapie? Ist das Gesundheitsministerium nicht in der Verantwortung, die Versorgung von kranken Menschen zu kontrollieren, quasi eine Aufsichtspflicht über Konzerne wahrzunehmen, für die Bereitstellung unschädlicherer und wirksamerer Medikamente zu sorgen? Kennen Sie persönlich den aktuellen Patentinhaber?

Da ich als Arzt in der Gesundheitspolitik engagiert bin, könnte ich Ihnen vielleicht helfen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Mxxxxxxxxx Lxxxx.


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Wednesday, October 21, 2009 12:05 PM
Subject: Regividerm

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Montag Abend wurde im 1. Programm ein Fernsehbeitrag Heilung unterwünscht gesendet. Hier wurde eine Rezeptur Regividerm vorgestellt. Meine Internetrecherche ergab, dass voraussichtlich im November eine solche Creme im Handel erhältlich sein soll. Was halten Sie von dem Fernsehbericht? Ist die Rezeptur tatsächlich so erfolgreich? Vielen Dank für die Infos.

Viele Grüße
Jxxxxxx Bxxxxxx, Mitglied-Nr. liegt nicht vor


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Thursday, October 22, 2009 3:06 PM
Subject: Danke für die klare Pressemeldung

Sehr geehrter Herr Schwennesen!

Vielen Dank für Ihre ebenso kluge wie mutige Pressemitteilung. Ich werde am Wochenende als mündiger Gebührenzahler eine "Programmbeschwerde" an den Intendanten richten. Denn mit diesem Skandal muss sich der Fernsehrat beschäftigen.

Beste Grüße unbekannterweise!
Ihr Prof. Dr. WxxxxxxSxxxxxxx


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Thursday, October 22, 2009 6:02 PM
Subject: ARD-Sendung Creme

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielleicht haben sie auch am 19.10. um 21 Uhr im ARD die Sendung "Heilung unerwünscht" gesehen. Es handelte sich um eine unglaubliche Geschichte über eine von einem jungen Forscher entwickelte Creme gegen Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte. Die Creme wurde viele Jahre von verschiedenen Stellen begutachtet, getestet und für sehr gut und ohne Nebenwirkungen befunden. Die Pharmaindustrie war nicht bereit diese Entwicklung aufzugreifen und sie den notleidenden Betroffenen zur Verfügung zu stellen. Ja, man hat sogar versucht eine Marktfähigkeit zu verhindern.

Die Sendung lief zur besten Sendezeit und wird sicher von vielen Bürgern mit Entsetzen gesehen worden sein.

Ich bin der Meinung, dass man diese Angelegenheit so nicht auf sich beruhen lassen kann. Es ist, glaube ich, die einzige Aussicht auf ein brauchbares Medikament im ganzen Angebot der heute bekannten Medizin. Ich habe eine Mitteilung an meine Krankenkasse (TK) geschickt und darum gebeten, sich das Video vom ARD anzusehen und die Möglichkeiten der großen Krankenkasse zu nutzen, um das Medikament zu retten.

Ich denke, dass auch ihr Verband alles tun sollte um zu dieser Rettung beizutragen. Sie können das Video anfordern oder es im Internet ansehen. Ich hänge meinen Brief an die TK hier an und bitte sie, alles ihnen Mögliche zu tun, um den betroffenen Hautkranken eine neue Chance zu geben.

Mit freundlichen Grüßen
Rxxxxxxxx Bxxxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Cc: xxxxxxxxxxx
Sent: Thursday, October 22, 2009 7:43 PM
Subject: neurodermitis neuste gerüschte???

hallo an alle mitarbeiter von DNB

mein name ist wxxxx mxxxxxx, wie wie schon im betreff geht es mir um das neue gerüscht REGIVIDERN (vitamin b12). ich frage mich wie weit diese infortmationen rechtbehalten und was davon nur propaganda ist. nach meinen erfahrungen, darf und will ich nciht alles glauben sooo lange ich es wissen kann aslo ist mir ihre meinenung sehr wichtig.

ich kann diese geschichte von herrn (karsten klingelhöler) nicht ganz nach vollziehen, die videos und die berichte dazu sind sehr extrem zurückhaltend, die aussagen sehr pretziese, fast schon auswendig gelernt scheint es. ich habe neurodermitis schon seit meiner geburt bin heute 24 jahre alt und kannn meine krankheit kontrolieren nur musss ich mich unfreiwillig immer und immer wieder damit beschäftigen, deshalb habe ich einen direckten draht zu dieser geschichte aufbauen wollen nur zweiffle ich gern an mir selbs also musste ich mir fachmenischen rat hole und das wo ich kann.

ich bin zwiegespalten und würde mich ernsthaft um eine antwort bedanken, ihre antwort mit anderen antworten können mir helfen auch wenn das nur ein satz ist bittte bitte ich sie nochmals antworten sie mir. danke für ihre aufmerksamkeit

wxxx mxxxxx
(Anm.: Ausländischer Mitbürger)


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Thursday, October 22, 2009 9:25 PM
Subject: wdr bericht

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Reaktion auf den WDR Bericht über die neue -alte- Salbe, die anscheinend wirkt, ist beschämend. So weit wir es können, werden wir gegen jede Mitgliedschaft und/oder Unterstützung Ihrer Instituition entgegenwirken.

--
Mit freundlichen Grüßen
Hxxxxxxxx Bxxxxxxx
Geschäftsführer


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Friday, October 23, 2009 1:12 PM
Subject: Rückfrage zu Ihrer Pressemitteilung

In Ihrer Mitteillung "Wirbel um Regividerm" vom 22.10.2009 | 17:33 | Deutscher Neurodermitis Bund sprechen Sie von einem "Bärendienst der für die Betroffenen" erwiesen wurde und trotzdem gehen Sie mit Sie keinem Wort auf nur einen Fakt ein der diese Aussag begründet. Das in diesem Bericht der Eindruck einer Heilung vermittelt wurde kann ich nicht bestätigen, aber ist es sehr interessant zu Erfahren das es Alternativen gibt.

Um mir ein besseres Bild vom Neurodermitis Bund und Ihrer Mitteilung machen zu können würde ich Sie bitten Ihre Stellung zu dem im Bericht benannten Präparat darzulegen.

MfG Hxxxx Bxxxxxxx (Betroffener)


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Friday, October 23, 2009 3:21 PM
Subject: Neurodermitis-Creme/Hart aber Fair

Sehr geehrte Damen und Herrn,

ich habe den Bericht in der Online-Ärzte-Zeitung gelesen über Ihre aufgebrachte und scharfe Reaktion auf die Präsentation der angeblich jahrelang unterdückten Anti-Neurodrmitis-Creme und bin ziemlich verwundert.

Gesehen (!) habe ich allerdings nur die Plasberg-Sendung "Hart aber fair", und der zufolge muss ich als Zuschauer darauf bestehen, dass dort seitens des Autors nicht von "Heilung" gesprochen wurde, sondern ausdrücklich und hinreichend differenziert(!) von "Linderung", auch wenn die empört tuenden Teilnehmer der Diskussionsrunde immer wieder den anderen Terminus als Argument für Manipulation und Scharlatanerie einbringen wollten.

Nun haben sich vor 800 Jahren einmal ähnlich erbittert einige berühmte Scholastiker über die Frage auseinandergesetzt, ob ein Feuersalamander brenne, wenn man ihn ins Feuer wirft oder nicht. Das hat Bände gefüllt. Ausprobiert hat man es aber nicht - das galt als un-akademisch. Ähnlich kommt mir Ihr, aber nicht nur Ihr, Verhalten vor. Warum kommen Sie nicht alle einfach wieder auf den Teppich und lassen die Betroffenen selbst ausprobieren, ob die Salbe lindert (!) oder nicht...? Genug positive Berichte von Betroffenen gibt es wohl bereits genügend...

Freundliche Grüße
Gxxxxxxx Gxxxxxxx

P.S. Eine GANZ andere Frage ist allerdings die direkte und indirekte Verflechtung all jener, die sich so "maßlos empört" äußern, mit der Pharmaindustrie. Aber das würde ich einer anderen Sendung überlassen...
--
Gxxxxx Gxxxxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Friday, October 23, 2009 4:13 PM
Subject: Wirbel um Regividerm

Sehr geehrte Damen und Herren

Vielen Dank für die klaren Worte: http://presseservice.pressrelations.de/standard/result_main.cfm?r=387661&sid=&aktion=jour_pm

Es ist eine Schande, dass es in der ARD einen Haufen naive Dummköpfe gibt, die jetzt einem schlauen Pharma-Unternehmen den Betrug mit einem Placebo ermöglichen.

Viele Grüße,
Pxxx Gxxxx


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Friday, October 23, 2009 4:37 PM
Subject: Pressemitteilung

Unter folgendem Link habe ich eine Pressemitteilung gefunden, die den Angaben nach von Ihnen stammen soll, kann sie auf Ihrer eigenen Seite allerdings nirgends finden. Ist diese wirklich von Ihnen?:

http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&r=387661

Ist es üblich, dass Sie Pressemitteilungen über Externe veröffentlichen? Bzw. gibt es auf Ihren Seiten nur für Mitglieder Infos oder wo finde ich ansonsten entsprechende Bekanntgaben oder Warnungen?

Mit freundlichen Grüßen,
D. Bxxxxxxxxxxx >


To: info@neurodermitis-bund.de
Cc: xxxxxxxx
Sent: Friday, October 23, 2009 7:52 PM
Subject: Von Rxxx Bxxxx,Kinderarzt,FFM

Sehr geehrte Damen und Herren;

Ich betreibe seit über 8 Jahren eine florierende Internetseite FÜR seriöse (Kinder-)Medizin und GEGEN den massivst um sich greifenden Scharlatanerie-Betrug im Gesundheitsbereich:

www.kidmed.de
Vielleicht können Sie auf Ihrer Seite einen Hinweis darauf geben.

Zur absurden Regividerm-Sache:
http://www.kidmed.de/forum/showtopic.php?threadid=11903&time=1255450704

Viele Grüße von Rxxxx Bxxxx, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Arzt seit 1977.


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Friday, October 23, 2009 9:46 PM
Subject: Ihre Pressemitteilung vom 22.10.2009 | 17:33

Sehr geehrter Herr Schwennesen,

was hindert Sie eigentlich daran, einige Betroffene, die offen dafür sind, die Salbe ausprobieren zu lassen? Dann könnten Sie viel fundierter, nachdem Erfahrungen mit der (Nicht)Wirkung gesammelt wurden, sich dazu zu äußern. Stattdessen verurteilen Sie sofort die Reportage der ARD.

Wenn sich die Salbe als Scharlatanerie erweisen sollte, wird sie doch ganz schnell von selbst wieder vom Markt verschwinden. Wer kauft denn schon ein zweites Mal ein unwirksames Mittel?

Wenn sie allerdings helfen sollte, die Plagen der Neurodermitis zu lindern (vielleicht sogar besser, als z.Zt. erhältliche Präparate) - dann haben Sie sich einen Bärendienst erwiesen, weil sie versucht haben, ein hilfreiches Mittel in Misskredit zu bringen.

Weshalb konnten Sie nicht gelassen die Erfahrungen der Betroffenen abwarten, um dann eine Stellungnahme abzugeben?

Für mich lässt Ihre heftige Reaktion auf die ARD Reportage den Verdacht aufkommen, dass Sie bzw. der Neurodermitis-Bund von Geldern von Pharmakonzernen abhängig sind??? Im Grunde genommen bestätigen Sie mit der Art Ihrer Stellungnahme die Recherchen des ARD, das mit allen Mitteln die Markteinführung von Regividerm verhindert werden soll.

Mxxxxxxxxxx Vxxxxxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Friday, October 23, 2009 10:25 PM
Subject: Anfrage

Sehr geehrte Leute, normalerweise vertretet Ihr doch die Interessen der Neurodermitis-Kranken. Warum aber steckt Ihr mit den kriminellen Machenschaften der gesamten Pharmaindustrie unter einer Decke. Wieviel Millionen bezahlen die Euch?!
Euer Freund der Teufel


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Saturday, October 24, 2009 4:16 PM
Subject: b12 salbe

hallo, ich habe den film auch gesehen. ich will mich nicht aufschwingen etwas dazu zu beurteilen. mich wunderte zwar einerseits, dass es angeblich keine creme mehr gab, und anderseits scheinbar jeder akteur dort dosen hatte. andererseits wunderte mich auch der auftritt vom arzt der charite`. dieser erschien mir sehr als lobbyist. die beiden erfinder machten mir eigentlich einen ehrlichen eindruck. besonders der demoralisierte chemiker. sowas kann man eigentlich nicht spielen. vielleicht war es ja auch ein schauspieler? ich denke, egal was wahr, oder unwahr ist, schaden kann die creme ja nicht. wenn sie was nicht glauben, dann kaufen sie doch mal ne palette, und verteilen sie an ihre mitglieder. nach einigen wochen werden sie es wissen. ich finde solche diskussionen immer etwas haltlos, wenn man den versuch nicht mal anstartet. rumnäseln kann ja jeder. und die angaben über die pharmaindustrie glaube ich alle. unbesehen! beweisen sie doch das gegenteil! die neurodermitiskranken werden es ihnen danken. und zwar bei erfolg, oder misserfolg.wissen sie was ein problem ist? jeder schwafelt nur rum. hätte, könnte, würde. aber es probiert niemand etwas. beweisen sie den erfindern dass gegenteil! die industrie wird das nicht tun. die wollen ihren plunder verkaufen, und geld verdienen. mehr nicht. die kranken sind denen völlig egal. sind sie das ihnen auch?

lg
exxxxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Saturday, October 24, 2009 8:48 AM
Subject: T. Schnepel

Unglaublich Ihre Aussage und die Verteidigung der Pharmaindustrie. Sind Sie auf deren Gehaltsliste?? Lassen sie doch die armen geplagten Patienten selbst entscheiden. B12 und Avokadoöl rechtfertigt wohl kaum die Kritik die Sie üben und schaden wird es wohl auch nicht. Unglaublich Ihr Benehmen.

Sxxxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Saturday, October 24, 2009 11:53 AM
Subject: Neue Creme

Hallo, es gibt eine neue Vitamin B12-Creme. Ist Sie Ihnen bekannt?

Sonst in Sendung -hartaberfair- nach Beitrag suchen. Will nur Hilfestellung für andere Leidende leisten!

mfg Wxxxxxxxxx


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Tuesday, October 27, 2009 10:38 AM
Subject: pimecolimus, tacrolimus

Fragen: Warum werden von Ihnen die Bedenken der US-Gesundheitsbehörde gegen diese Stoffe heruntergespielt ? Ist es gerechtfertigt, in Ihrer Stellungnahme zur ARD-Sendung diese Stoffe als absolut unbedenklich darzustellen ?

w.sxxxxxxxxxxxxxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Monday, October 26, 2009 1:25 PM
Subject: WG: Bundesverband Neuroderm in D. e.V.

Sehr geehrter Herr Schwennesen,

auf Empfehlung von Herrn Jürgen Pfeiffer, BvB Neuroderm. D. e.V. melde ich mich bei Ihnen um Sie über meine Moanui Sensitive Hautpflegecreme zu informieren.

Zu meiner Person: Mein Name ist Gxxx Jxxx, geb. xxxxx 1963 wohnhaft in xxxxx, gelernter Großhandelskaufmann, jetzt selbstständiger Kaufmann. Ich importiere mehrere Produkte aus verschiedenen Ländern und versuche diese am Markt zu platzieren.

Die Firma Mxxx stammt aus Neuseeland, die ich auf meiner Urlaubstour vor 10 Jahren kennen gelernt habe. Es handelt sich hierbei um ein kleines Unternehmen, die sich dem Moanui-Emu-Öl verschrieben hat. Auf Basis dieses einzig artigen Naturprodukts ( seit Jahrhunderten bei den Ureinwohnern bekannt und angewandt)haben sie eine Pflegeserie selbst entwickelt und vertreiben diese.

Ich selber hatte immer Probleme aufgrund eines schweren Motorradunfalles( 1982 )mit meinen Narben und Gelenken bei Witterungsumschwüngen. Ich lernte die Firma durch meinen Cousin kennen, und bekam seinerzeit das Moanui-Exergel, was mir sehr gut geholfen hat.

Kurz vor der Rückkehr nach D. habe ich die Firma aufgesucht und bat um eine kleine Auswahl der Produkte zur Mitnahme nach D. In erster Hinsicht zur Eigenversorgung. Durch meine anderen Produkte bin ich auf diversen Messen und Ausstellungen gewesen und habe hier Proben der Creme angeboten.

Eines Tages erhielt ich einen Anruf von Herrn Lxxxx Schxxxxxx. Er hatte seinerzeit eine Stelle in der Uni-Klinik Kiel als Wissenschaftler. Herr Lxxxx Schxxxxxx hat sehr große Probleme mit Neurodermitis, er hatte eine Probe unserer Creme auf einer Messe bekommen und war sehr angetan. Darauf hin fragte er mich, ob ich bei der Oberärztin der Uni-Klinik Kiel eine Produktvorstellung machen könnte. Gesagt getan, ich habe dann etliche Tuben und Dosen abgeliefert, zur freien Verfügung. Dann kam die Oberärztin und bat mich an einer Studie teilzunehmen.

Die Entscheidung für mich war schnell gefallen, ich wollte das machen. Natürlich habe ich wieder etliche Tuben hierfür zur Verfügung gestellt, ich denke das ist auch klar. Wochen vergingen, die Werte waren sehr gut, ich habe keine negativen Ergebnisse erfahren. Die Jahre vergingen, die Studie wurde und wurde nicht fertig, bis sie dann endlich kam.

Inzwischen ist beim NDR1 Welle Nord ein Interview gelaufen, wo auch die O. gesagt hat wie gut die Creme ist, es müssten aber noch Versuche gemacht werden…. Es zog sich hin, ich glaube ich wurde zum Nervbolzen Nr.1, weil ich immer wieder anrief, wo bleibt die Publikation.

Dann wurde an der Uni-Klinik noch ein Test wegen Cortison gemacht . Keine Spur von Cortison. Dann musste noch ein Nachweis erbracht werden, das kein Cortison drin enthalten ist. Mündlich wurde mitgeteilt das nichts enthalten sei, die schriftliche Aussage habe ich nie erhalten.

Ich müsste mehr Geld in die Hand nehmen, um weitere Studien zu machen. Für mich ist es unmöglich da noch mehr Geld reinzustecken, da ich doch die Studie bezahlt habe. Ich habe sehr viele Fürsprecher, die von der Creme überzeugt sind, verkauft wird diese nur durch Mundpropagande und mich. Apotheken sind nicht interessiert .

Die Creme heißt Mxxxxxxx Sensitive. Sie wird bisher nur über uns verkauft.

Bitte, wenn noch Fragen sind, rufen Sie mich gerne an unter xxxxxxx oder schicken Sie eine Mail.

Im Anhang schicke ich Ihnen die Studie und ein Paar Unterlagen.

Vorerst schöne Grüße
Gxxx Jxxxxxx ( bei Interesse: Name und Anschrift sind dem DNB bekannt. Bekommt ER auch 6 Std Sendezeit ? )


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Monday, October 26, 2009 11:29 AM
Subject: Anfrage

Sehr geehrte Damen und Herren !

Die laufende Diskussion um das "Rosarote Heilmittel" erlaube ich mir, Sie zu kontaktieren.

Wir stellen eine 100% pflanzliche Creme her, welche schon seit Jahren einer großen Anzahl von Menschen, eine erhebliche Linderung Ihres Leidens bringt. Offiziell ist das Produkt nicht im Handel, es wird nur für diese Personen gefertigt.

In den Reaktionen auf den ARD Bericht, wird davon geschrieben, dass der Neurodermitisbund, 100 Probanden zur Testung gestellt hätte.

Wenn das möglich wäre, würden wir das gerne machen - selbstverständlich kann unser Produkt vorher analysiert werden.

Bitte um Antwort.

Herzliche Grüße aus Sxxxxxx
Rxxxxx Bxxxxxx
Cxxxxxxxxx Bxxxxxx KG


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Wednesday, October 28, 2009 1:23 AM
Subject: Wirbel um Regividerm

Sehr geehrter Herr Schwennesen!

Ein Auszug aus der Süddeutschen Zeitung:

"Die Schweinegrippe ist für die Pharmaindustrie eine einträgliche Sache, sie verdient Millionen an den neuen Impfstoffen. Doch ungetrübt ist die Freude darüber in den Konzernen wohl nicht mehr, denn in der Öffentlichkeit hat ihr Image in den jüngsten Monaten mächtig gelitten. Die Branche stelle die Profite über die Sicherheit der Menschen, heißt es. Und es wird den Firmen schwerfallen, diesen Vorwurf zu entkräften.

Der Film, den die ARD nun eine Woche vor der Auslieferung der Schweinegrippe-Impfstoffe ausstrahlt, dürfte die Sache nicht einfacher machen. Mehr als ein Jahr lang hat Klaus Martens für seine Dokumentation Heilung unerwünscht. Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern die Geschäftspraktiken der Branche recherchiert. Das Ergebnis ist ein Beitrag, in dem sich die Guten und die Bösen sehr klar voneinander unterscheiden lassen, fast so, dass es einen schon wieder misstrauisch machen könnte. Dass man es am Schluss doch nicht ist, spricht für Martens Recherche und seine Art der Aufarbeitung - und gegen einen Wirtschaftszweig, der zwar wie jeder andere Geld verdienen muss, dabei aber zu oft vergisst, dass er mit einem besonderen Gut handelt: der Hoffnung von Menschen auf Gesundheit.

Acht Millionen Menschen leiden in Deutschland an Schuppenflechte und Neurodermitis. Die Medikamente dagegen haben starke Nebenwirkungen, doch heilen kann die Hautkrankheiten keines. Bis zwei Studenten Ende der 1980er Jahre in ihrer Wohnung in Wuppertal ein kleines Labor mit einfachen Gerätschaften aufbauen. Karsten Klingelhöller und Thomas Hein mischen pulvriges Vitamin B12 mit Avocadoöl und lassen Klingelhöllers Freundin, die an Schuppenflechte leidet, die rosafarbene Creme testen. Ihre Haut sei sofort besser geworden, Nebenwirkungen habe sie keine gespürt, erinnert sich Kerstin Suborg.

Die beiden Studenten überreden den Bochumer Dermatologie-Professor Peter Altmeyer, das Mittel in einer klinischen Studie zu testen. Wieder haben sie Erfolg, auch die Wissenschaftler sind von der einfachen Mixtur überzeugt. Klingelhöller lässt sich die Creme weltweit patentieren. 936 Millionen Dollar seien die Rechte wert, schätzt ein Wirtschaftsprüfunternehmen.

Bis hierhin hat der Autor Klaus Martens die Geschichte sauber und packend erzählt, doch noch lebt sie allein aus der Faszination heraus, dass zwei Studenten zu Hause etwas entwickelt haben sollen, woran eine riesige, hochtechnisierte Branche bisher gescheitert ist. Jetzt geht es um Grundsätzliches: Will die Pharmaindustrie überhaupt ein Medikament auf den Markt bringen, das Neurodermitis und Schuppenflechte heilen kann?" ... Nur gut, dass Sie den Betroffenen jetzt erklären, Neurodermitis und Schuppenflechte SIND NICHT HEILBAR. Nur gut, dass Sie den Betroffenen jetzt erklären, dass ein Produkt mit Avocadoöl und B12 NICHT OHNE NEBENWIRKUNG HEILEN KANN.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf??? Oder woher nehmen Sie sich das Recht, derartige Phrasen in die weite Welt hinauszuposaunen? Ihr Geschwafel, so meine ich, ist weniger beeindruckend als ein Furz im Herbstwind.

Sie kommen mir vor wie ein Gefängnisdirektor, der aufgrund von Kriminalitätsrückgang Angst davor hat, eines Tages seinen gutbezahlten Job zu verlieren, da ist ihm jedes Mittel recht, das zu verhindern. Irgendwann keine ND-Kranken mehr, furchtbar für Ihren Verein, ja? Persönlich durchaus verständlich, aber Sie sind schließlich nicht allein auf der Welt. Und sinkende Krankenkassenbeiträge haben sogar Vorteile, hallo - kapieren Sie das überhaupt?

Naja, glotzen Sie halt weiter RTL, lesen die Bildzeitung und lassen sich gleich morgen früh gegen die Schweinegrippe impfen. Am besten gleich die dreifache Dosis. Dann wird alles gut!


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Wednesday, October 28, 2009 7:56 AM
Subject: Ihre Pressemitteilung zum ARD-Beitrag Regividerm

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich mit meiner Kritik an ihrer Pressemitteilung nicht mehrere Seiten füllen will, ist meine Kritik in sehr schafer Form geschrieben. Der Kernsatz meiner Kritik lautet:

"Halten sie uns als Betroffene von Neurodemitis für bescheuert." Ich und sicher viele andere Betroffene erwarten keine Wundermittel. Wir haben alle eine lange Leidensgeschichte und wollen deshalb alles versuchen, dass zumindest eine Linderung eintritt. In keinem Artikel der "Gegner von Regividerm" wird die Auskunft gegeben, dass die Creme schädlich ist. Deshalb verstehe ich ihre Stellungnahme nicht. Wollen sie als "Sprachrohr" etwas verhindern, was helfen k ö n n t e, aber nicht schädlich ist.

Mit dieser Pressemitteilung haben sie sich für mich ins Abseits gestellt, nicht die ARD.

mfg
Mxxxxxx Hxxxx


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Wednesday, October 28, 2009 10:50 AM
Subject: Ihre Stellungnahme zu Regividerm vom 22.10.09

Sehr geehrter Herr Schwennesen, sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte meinen tiefen Unmut über die von Ihnen gewählte sprachliche Schärfe in der o.g. Presseerklärung zum Regividerm-Thema äußern. Während der Einleitungstext auf Ihrer Website noch eine gewisse Sachlichkeit wahrt und vor allem den unsachlichen Umgang des WDR-Autors mit feststehenden Begriffen wie "Heilung" kritisiert, Schwierigkeiten für Betroffene mit der überzeichneten Emotionalität der Reportage aufzeigt ("Leider machen die Begriffsverwirrungen des Autors, Klaus Martens, es den Betroffenen auch nicht leicht sich eine Meinung zu bilden.")ect., driftete die als Publikation Ihres Hauses viel wesentlichere Presseerklärung sehr deutlich ins Rhetorische ab und verhält sich nicht etwa neutral - was ja die Basis einer jeden berechtigt geäußerten Kritik sein sollte - sondern wählt eine recht einfach formulierte Gegenüberstellung mit langzeiterprobten Pharmaprodukten als argumentative Basis um die Wirksamkeit einer einfachen Salbe auszuschließen.

Auszug aus Ihrer Presseerklärung: "Die dargestellte Produktmischung soll nun das alles auch noch ohne Nebenwirkungen schaffen. Pharmakologisch ist die Äußerung unhaltbar, dass ein Produkt wirkt ohne jegliche Nebenwirkung."

Als Privatperson empfinde ich spontan, dass Sie Ihrer Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit auf diese Weise nicht gerecht werden und sich als öffentliches Vereinsgremium und als Vorstandsmitglied-er mit bescheinigter medizinischer Autorität zur Sache neutral äußern sollten, anstatt "die mögliche Veranlagung des Produktes zur Fähigkeit der Linderung", wie ich mich hier ausdrücken möchte, im Vorfeld auszuschließen.

Bedenken Sie bitte, dass Sie entweder nur den journalistischen Stil kritisieren oder nur die fachlichen Bedenken anführen können, die Ihre Instanz dem Produkt Regividerm aus Verantwortung gegenüber den Betroffenen entgegenbringen möchte.

Die von mir an diesem Morgen auf "web.de" gelesene Schlussfolgerung (Zitat: "Der Deutsche Neurodermitis Bund glaubt nicht an eine heilende Wirkung."), welche die allzeit interessierte Presse aus Ihren Äußerungen zu den Themen "Reportage" und "Produkt" zieht, schadet Ihnen und einem sachlichen Umgang mit dem gesamten Thema ebenso sehr, wie es die Unsachlichkeit der Reportage selbst getan haben könnte. Vielleicht kann Regividem nicht vielen Menschen helfen - vielleicht aber auch doch?

Mit freundlichen Grüßen
Mxxxxxxx Axxxxxxxx


To: info@neurodermitis-bund.de
Sent: Wednesday, October 28, 2009 11:22 AM
Subject: Stellungnahme

Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

es war von vornherein zu vermuten, daß Sie sich gegen Reviderm äußern würden.
Ich finde es schon fast skandalös, das sich für unabhängig geltende Verbände in den Dienst der Farmaindustrie stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Dxxxx Txxxxx


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Wednesday, October 28, 2009 12:15 PM
Subject: Regividerm

Sehr geehrte Damen und Herren,

was spricht eigentlich gegen die Anwendung des Mittels Regividerm?
Sollen es doch die Leute einfach mal ausprobieren.

Was machen sie Politik dagegen? Weil die Pharmaindustrie ihren Verband sponsort. Sicher verständlich. Aber die normale Bevölkerung versteht immer mehr, dass nur noch finanzielle Interessen in der Pharmabranche zählen.

Der Lobbyismus ist einfach irgendwann nur noch unerträglich. Ich traue keinem Arzt und keiner Pharmafirma mehr. Sie wollen alle nur unser Bestes, unser Geld!

Ihr Verband ist niemals unabhängig. Ich habe schon so viele Reportagen über den Einfluss der Pharmaindustrie gesehen. Da wird in dem System jeder unglaubwürdig. Auch sie!!!

Und dann auch gleich auf der Startseite eine Link zu einer Seite, auf der Werbung geschaltet ist.
Verarschen kann man sich irgendwann auch alleine.

Ich hoffe, dass unser Solidarsystem nicht an der Geldgier der Ärzte und Pharmaindustrie irgendwann zerbricht

Mit freundlcichen Grüßen

Ein unabhängiger Bürger des Gesundheitssystems


To: <info@neurodermitis-bund.de>
Sent: Wednesday, October 28, 2009 12:18 PM

Lieber Schwennesen,

woher wissen sie das Neurodermitis unheilbar ist, wenn die Ursache nach eigener Aussage wissenschaftlich nicht erforscht ist?

Warum verteufeln sie die B12 Salbe umgehend?

Gerade bei Neurodermitis sind Therapieerfolge sehr individuell... dem einen hilft die Salbe dem nächsten Cortison, dem Dritten die chinesischen Schmerlen.... etc.

M.E. ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise und Selbsterkenntniss der Schlüssel zur Lösung.

Gehen sie mit ihrem Bund doch auch mal in die Richtung.

Beste Grüße
Bxxxx. Pxxxx


Anm d. DNB: Neurodermitis ist eben deshalb zur Zeit noch unheilbar, weil gerade die Ursache(n) noch nicht vollständig wissenschaftlich erforscht ist/sind.

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